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Anträge Juni 2024


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Gedenkstätte "Zeichen der Erinnerung" am Nordbahnhof Stuttgart in der gestalterischen Wirkung dauerhaft sichern!

Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion, Die FrAKTION LINKE SÖS PIRATEN Tierschutzpartei, FDP-Gemeinderatsfraktion

24. Juni 2024

Die Gedenkstätte "Zeichen der Erinnerung" am Nordbahnhof Stuttgart ist eine wichtige Stätte zum Erinnern und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und ein pädagogischer Lernort. Die Wirkung des Ortes kommt zu einem großen Teil aus der Gestaltung der Gedenkstätte mit den originalen Prellböcken, Gleisen und Schwellen sowie der "Wand der Namen". Dazu zählt auch der Blick von der Gleisbrücke in der Gedenkstätte in Richtung der Gleise des "Inneren Nordbahnhofes" als optische Verbindung zum Deportationsziel und meist dem Ort der Ermordung.

Jetzt gibt es im unmittelbaren Bereich der Gedenkstätte Planungen über die Nutzungs- und Gestaltungsänderung der bisherigen Abstellgleise. Der erste Schritt wird mit der Vorlage 1558/2023 "Vertrag über die Anpassung der Baustellenflächen und der Baustraße im Planungsverfahren "Rückbau Gleisvorfeld Stuttgart Hbf Logistikgleise (ohne Streckennummer) Planabschnitt PFA Logistikfläche" gemacht.

Dieser Veränderungsprozess hat große Auswirkung auf die Wirkung der Gedenkstätte und wurde im WA am 15. März 2024 bei der Vorberatung angesprochen.

Die langfristigen Veränderungen im Nordbahnhofsviertel dürfen nicht zur Einschränkung der gestalterischen Wirkung der Gedenkstätte führen. Die Gedenkstätte muss im laufenden Veränderungsprozess mitgedacht und geplant werden. Es ist nötig, die Gedenkstätte auf die neuen Gegebenheiten weiter zu entwickeln, ohne die Wirkung nachteilig zu beeinflussen.

Wir beantragen:

Die Stadt erhält den Auftrag im weiteren Prozess die gestalterische Wirkung der Gedenkstätte zu erhalten oder durch eine weitere Ergänzung auf der Fläche der bestehenden Abstellgleise des Nordbahnhofes weiter zu entwickeln.

Neben der Gedenkstätte wird die Gleisfläche gesichert damit einer Weiterentwicklung der Gedenkstätte nicht der Weg verbaut wird.

Die Stadt bezieht den Vorstand des "Zeichen der Erinnerung e.V." in alle Planungen aktiv ein.

Die Stadt berichtet im Ausschuss für Kultur und Medien über die Gespräche und den Stand der Umsetzung.

 

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