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Projekt „Adlerstraße“ darf nicht scheitern

Veröffentlicht am 31.03.2021 in Standpunkte

Standpunkt unserer Stadträtin und sozialpolitischen Sprecherin der Fraktion Maria Hackl zum Projekt Adlerstraße in Stuttgart-Süd:  Wir wollen, dass das gesamte, so im Stadtbezirk abgestimmte Paket mit den Wohnungen und der Institutsambulanz realisiert wird. Für die SPD-Fraktion ist auch klar, dass man der erforderlichen Bebauungsplanänderung dann nicht zustimmen werde, wenn anstelle der dringend benötigten bezahlbaren Wohnungen die Telekom Luxuswohnungen bauen wollte.

Groß war die Erleichterung bei allen Beteiligten, als im Dezember 2019 der Gemeinderat das sogenannte Projekt „Adlerstraße“ im Stadtbezirk Süd beschlossen hat. Das Konzept in der Adlerstraße 30-32/Böblinger Straße 36 sieht sechs Familien- und 52 Seniorenwohnungen sowie eine Institutionsambulanz im Rahmen des psychosozialen und suchtmedizinischen Beratungs- und Behandlungsangebots vor. Der nächste Schritt sollte die Bebauungsplanänderung sein. Dem Beschluss war eine jahrelange, intensive Erarbeitung unter Beteiligung der Anwohner*innen im Stadtbezirk vorausgegangen. Seitdem ist nichts passiert.

Deshalb hat die SPD einen Bericht im Sozial- und Gesundheitsausschuss über den Stand der Dinge beantragt. Die Antwort der Verwaltung in der öffentlichen Sitzung war höchst unerfreulich. Für die Telekom, der das Gebäude gehört, sei – so höre man – das Projekt nicht mehr wirtschaftlich. Plötzlich unklar sei auch die Rolle der Beraterfirma CORPUS SIREO. Diese war in Vertretung der Telekom an allen Prozessen beteiligt, ihr Mandat werde nun wohl aber in Frage gestellt. Nun müsse – so die Sozialverwaltung - die Klärung über die Zukunft des Projektes in einem bereits terminierten Gespräch herbeigeführt werden.

Die SPD appelliert an alle Beteiligten, ein Scheitern des Projektes zu verhindern. Wir wollen – so Dr. Maria Hackl, die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion – dass das gesamte, so im Stadtbezirk abgestimmte Paket mit den Wohnungen und der Institutsambulanz realisiert wird. Für die SPD-Fraktion ist auch klar, dass man der erforderlichen Bebauungsplanänderung dann nicht zustimmen werde, wenn anstelle der dringend benötigten bezahlbaren Wohnungen die Telekom Luxuswohnungen bauen wollte.

 

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