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Soziale E-Trike-Förderung

Veröffentlicht am 15.06.2021 in Standpunkte

Im Rahmen von „Nachhaltig mobil in Stuttgart“ hat der Beirat für Menschen mit Behinderung angeregt, dass auch mobilitätseingeschränkten Personen alternative Formen der Mobilität angeboten werden, und zwar E-Trikes.

Diese Form der „Dreiräder“ werden - wie die E-Lastenräder - über Batterien angetrieben. Die Verwaltung hat diese Anregung aufgegriffen und – analog der Förderung für Lastenräder -Förderrichtlinien zum Kauf von E-Trikes erarbeitet. Für das Programm werden für dieses Jahr Mittel in Höhe von 40.000 Euro bereitgestellt.
Die Vertreter*innen der Menschen mit Gehbehinderung bzw. Mobilitätseinschränkung im Beirat für Menschen mit Behinderung haben dazu Nachbesserung angemeldet. Sie sagen, dass die infrage kommenden E-Trikes in der Regel eine besondere Ausstattung oder eine individuelle Anpassung der Modelle erfordern. Ein elektrisch angetriebenes Trike mit aktiv elektrischer Tretunterstützung sei auf dem Markt sehr rar und es hätte weitaus höhere Anschaffungskosten (> 5.000 Euro) als ein Standard E-Trike-Pedelec (1.800-2.000 Euro). Zudem benötige es oft zwei Akkus, weil in der Regel nur mit Unterstützung getreten wird. Deshalb brauche es eine höhere Förderung.
Der Vorschlag ist sehr sinnvoll. In den Richtlinien muss der spezifische Bedarf durch eine soziale Komponente analog der Förderung der E-Lastenräder berücksichtigt werden. Auch Menschen mit Mobilitätseinschränkung müssen die Möglichkeit haben, sich ein E-Trike zu kaufen, wenn sie einen schmalen Geldbeutel haben. Ziel muss es sein, dass der Eigenanteil für den Kauf eines E-Trike vergleichbar ist mit dem Eigenanteil für den Kauf eines E-Lastenrades.
Wir unterstützen zudem die Forderung, dass der Nachhaltigkeitsbonus auch für E-Trikes zu gewähren ist.

 

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