SPD-Fraktion begrüßt Konzept für mehr Sauberkeit für die Landeshauptstadt Stuttgart

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Mehr Sauberkeit für Stuttgart: Gut, dass nicht nur der feine Staub, sondern auch der grobe Dreck angepackt wird.

Gestern stellten Bürgermeister Dirk Thürnau (SPD) und Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) ein neues Konzept für Stuttgart vor: Mehr Sauberkeit für die Landeshauptstadt Stuttgart. Die SPD-Fraktion begrüßt diese Initiative, denn Stuttgart leidet nicht nur unter zu viel feinem Staub, sondern auch unter zu viel grobem Dreck.

Gestern haben Bürgermeister Dirk Thürnau (SPD) und Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) ein neues Konzept für mehr Sauberkeit in Stuttgart vorgestellt. Es besteht aus einzelnen Maßnahmen, die im Paket eine große Wirkung auf die Stadt haben sollen. Dabei werden insgesamt 10 Millionen Euro pro Jahr in umfangreiche Reinigung, mehr Kontrollen, verstärkte Prävention und einer Öffentlichkeitskampagne investiert. Die hohe Summe zeige auch, so die SPD, dass der OB trotz der von ihm angemahnten vorsichtigen Finanzplanung, hohe finanzielle Reserven im städtischen Haushalt sieht.

Die Sozialdemokraten begrüßen diese Initiative, damit Stuttgart sauberer wird. „Es ist gut, dass nicht nur der feine Staub, sondern auch der grobe Dreck angepackt wird. Die hohe Summe zeigt auch, dass der städtische Haushalt genügend Luft hat, um wichtige kommunale Kernaufgaben zu finanzieren," so der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Stuttgarter Rathaus, Martin Körner. Denn die Sauberkeit auf den Straßen und in den Parks diene der guten Lebensqualität und der sozialen Gerechtigkeit aller Bewohner der Stadt Stuttgart.

Die Landeshauptstadt Stuttgart folgt vielen internationalen Trends, aber auch den weniger erfreulichen, wie „Littering“. Littering beschreibt große Vermüllung in Städten, dass durch ein geändertes Konsumverhalten ausgelöst wird und durch die intensivere Nutzung von öffentlichen Räumen. Bekannte Beispiele sind die Coffee-To-Go-Becher oder verschieden Fast-Food- Angebote, deren Verpackung viel zu oft nicht nur in der Tonne landet.

Vier Maßnahmen sollen nun dem Littering entgegenwirken:

PRÄVENTION: Initiativen zur Vermeidung der Müllentstehung wie Beratungen, Bewusstseinsstärkung, sowie Mehrwegkaffeebehälter.

VERSTÄRKTE REINIGUNG: Regelmäßige Nassreinigung in belasteten Stadtteilen. Dazu Sauberkeits-Teams, mehr Mülleimer, regelmäßige Reinigung von Spielplätzen und Brunnen. Mehr Personal und mehr Geräte.

KONTROLLEN UND STRAFEN: Bessere Kontrolle durch mehr Personal und höhere Bußgelder.

Dass die größere Vermüllung in der Stadt Stuttgart auch die Bürger beunruhigt, lässt sich durch die Gründung verschiedener Bürgerinitiativen zeigen, so auch der wiederholte geäußerte Wunsch an die Verwaltung im Bürgerhaushalt gegen den Schmutz auf den Straßen und Parks anzugehen.
Die Maßnahmen werden dem Gemeinderat im Doppelhaushalt 2018/2019 vorgelegt. Das Sauberkeits-Packet soll in seiner Einheit gegen das grundsätzliche Problem der Vermüllung in Stuttgart angehen und vor allem durch Öffentlichkeitskampagnen und Präventionsarbeit, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf das Thema sensibilisieren. Im Mittelpunkt stehen auch die neuen Anschaffungen an Gerätschaften und 17 neue Stellen, die für mehr Reinigungsleistung, Kontrollen und Sanktionen dienen sollen.


Das komplette Konzept „Sauberes Stuttgart“ finden Sie hier bei der Stadt Stuttgart.

 
 
 

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