Trägerübergreifendes Bündnis für Kinderbetreuung

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SPD will kürzere Wartezeiten auf einen Kitaplatz

Die Wartezeiten auf einen Kitaplatz nehmen nicht ab – das ist die negative Erkenntnis aus dem Jahresbericht 2017 zur Kinderbetreuung, den die Stadt Stuttgart kürzlich vorgestellt hat. Verantwortlich dafür ist vor allem der Fachkräftemangel. Die SPD-Fraktion im Stuttgarter Rathaus möchte nun mit einem trägerübergreifenden Bündnis für Kinderbetreuung dagegen steuern und mehr Fachkräfte zur Kinderbetreuung für Stuttgart gewinnen. Gemeinsam mit den Grünen beantragen die Sozialdemokraten, dass die Stadtverwaltung ein solches Bündnis in die Wege leitet.

Nach Fortschritten in den letzten Jahren, was den Ausbau der Betreuungsplätze angeht, gelingt es seit drei Jahren nicht, die Zahl der Kinder auf der Warteliste zu reduzieren. Die Eltern von rund 3500 Kindern unter 3 Jahren warten vergeblich auf einen dringend benötigten Betreuungsplatz. Das ist ärgerlich für alle und riskant besonders für alleinerziehende Elternteile, da sie nicht arbeiten gehen können und damit einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt sind.

„Die Maßnahmen zum Platzausbau schreiten zwar voran, jedoch hängt es an der konkreten Umsetzung der Maßnahmen, insbesondere personell“, fasst die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Judith Vowinkel zusammen. „Die theoretische Verfügbarkeit eines Kitaplatzes hilft aber niemanden weiter. Mit einem Bündnis für Kinderbetreuung möchten wir daher mehr Fachpersonal zur Kinderbetreuung für Stuttgart gewinnen – und zwar trägerübergreifend.“

Am 6. März stellte die SPD-Fraktion im Stuttgarter Rathaus gemeinsam mit den Grünen den Antrag, in dem sie die Verwaltung auffordert, trägerübergreifend zu einem Bündnis für Kinderbetreuung einzuladen mit dem Ziel, trägerübergreifend mehr Fachkräfte zur Kinderbetreuung für Stuttgart zu gewinnen.

Konkret schlagen die Antragssteller Vereinbarungen zwischen den Trägern vor, zum Beispiel für ein gemeinsames Personalgewinnungskonzept. Ebenso diskutiert soll eine mögliche Änderung der Förderrichtlinien, wie etwa der Anrechnung der PIA-Auszubildenden auf den Stellenschlüssel. Ferner sollen Vereinbarungen gefunden werden zu Maßnahmen im Bereich Personalwohnungen, Fortbildungen, Entlastungen bei Verwaltungstätigkeiten oder innovativen Maßnahmen, wie etwa die mögliche Unterstützung durch Eltern bei der Kinderbetreuung.

 
 
 

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