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Anträge September 2019


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Max-Eyth-See und andere Stuttgarter Gewässer vor Klimawandel schützen!

12. September 2019

Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion

50 000 Fische sind in den letzten Tagen im Max-Eyth-See verendet - insgesamt acht Tonnen Fisch. Und das in einem Jahr in dem es noch nicht einmal sonderlich warm war und deutlich mehr geregnet hat, als noch 2018. Da stellt man sich unweigerlich die Frage, was passiert, wenn die Sommer immer heißer und regenärmer werden. Also wenn der Klimawandel sein wahres Gesicht zeigt.

Seit eineinhalb Jahren sucht die Verwaltung bereits eine Lösung für das bekannte Problem des sauerstoffarmen und deshalb regelmäßig umkippenden Max-Eyth-Sees. Bisher erfolglos. Aus der Medienberichterstattung geht hervor, dass auch andere Seen in Stuttgart, wie der Bärensee, ein Problem mit Sauerstoffarmut haben. Am Bärensee wird momentan geprüft, ob dort zukünftig überhaupt noch Fische gehalten werden können.

So etwas, wie sich am ersten Septemberwochenende am Max-Eyth-See abgespielt hat, darf nicht mehr passieren und wir sind der Meinung, dass die Stadt auf solche kurzfristigen, wetterbedingten Entwicklungen zukünftig besser vorbereitet sein muss. Es ist inzwischen offenkundig, dass es bereits ein Frühwarnsystem gibt, dass jedoch nicht gegriffen hat, sowie es auf Grund des Nährstoffgehalt im Neckar auch keinen Sinn macht, den Neckarzufluss erneut zu öffnen. Wir wollen eine ergebnisoffene Diskussion mit allen Beteiligten darüber, wie man so etwas in Zukunft verhindern kann.

Deshalb beantragen wir:

Die Stadtverwaltung berichtet in der ersten Sitzung des Klima- und Umweltausschusses über die Situation der Gewässerüberwachung in der Landeshauptstadt mit besonderem Fokus auf den Max-Eyth-See. Es soll unter anderem erörtert werden, warum das Frühwarnsystem nicht gegriffen hat sowie welche Schlussfolgerungen und Maßnahmen man aus vergangenen, ähnlichen Situationen gezogen hat.

Desweiteren beantragen wir die Prüfung von technischen und organisatorischen Soforthilfe-Maßnahmen für zukünftige Sommer gegen das Umkippen von Gewässern in der Landeshauptstadt, das im Ausschuss für Klima und Umwelt präsentiert und diskutiert wird. Wir beantragen einen Bericht über den Prozess der versprochenen langfristigen Lösung der Probleme am Max-Eyth-See, welcher Zeitplan hier vorgesehen ist und welche Gruppierungen hier einbezogen werden/wurden.

Zuletzt beantragen wir ein Gesamtkonzept zur Nutzung des Naherholungsgebiets rund um den Max-Eyth-See mit allen Nutzerinnen und Nutzern.

 

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